SuS-Abschlussfahrt nach Bork Havn in Dänemark 08.-15.10.2011

Nachdem seit Anfang des Jahres eine Abschlussfahrt im Oktober auf der Webseite angekündigt wurde, haben wir es diesmal wirklich geschafft. Die Anmeldungen und Zusagen trödelten nur langsam herein und aus den avisierten 6-8 Teilnehmern wurden 12 Erwachsene, 2 Jugendliche und 3 Kinder.

Basti kommt vom Wasser Die Anreise wurde leider durch eine Vollsperrung der A7 pünktlich zum Ferienanfang etwas behindert, da ein LKW quer über die Fahrbahn geparkt war und sich die Bergung verzögerte.

Kaum angekommen, Bretter vom Dach und los ging's. Der Wind war da, also ab aufs Wasser und der Abendsonne entgegen… erstmal abschalten war die Devise. Nach und nach trudelten die Teilnehmer am Spot von Bork Havn ein und alle wollten nochmal schnell aufs Wasser, bevor die Sonne verschwunden war.

Nachdem die Häuser bezogen waren und alle ihr Bett gefunden hatten, freuten sich alle auf die von Björn und Moritz zubereitete Lasagne und warteten und hungerten… sehr lecker, aber gut Ding will Weile haben…

Die Windvorhersage sagte für Sonntag zunehmenden Wind bis 40 Knoten voraus. Aufgrund der Windrichtung entschieden wir uns den Spot zu wechseln und wurden von SUS-Neumitglied (eine Mitgliedschaft sollte schließlich 10 Jahre wohl durchdacht werden) und "Local" Lars nach Ringköbing gelotst. Allradantrieb wurde für die Strecke durch den Guide anscheinend vorausgesetzt.

Der Spot gehörte (fast) uns allein. Anfangs schon gut angenagelt nahm der Wind und leider auch der Regen immer mehr zu. Die Mädels traten zerzaust und durchnässt schon mal den Rückweg an, während sich der Rest mehr oder weniger auf dem Wasser vergnügte. Entspanntes Surfen oder Kiten sind bei Böen über 40 Knoten nun mal nicht wirklich möglich. Die Kräfte schwanden und so wurde nach 4,5 Std. wieder eingepackt. Leider kostete uns der Hardcore-Tag eine schöne IDS-Bar und die Nase an einem Waveboard. Eine warme Dusche war jetzt genau das Richtige. Die Duschreihenfolge wurde ordnungsgemäß per Stein-Schere-Papier ausgefochten. Anschließend Füße vor den Ofen, Bier in die Hand und aufs Essen warten.

Umziehen im Sturm Kiten im Sonnenuntergang

Auch die nächsten drei Tage stellten uns ausreichend Wind und reichlich Regen zur Verfügung, aber immerhin brauchten wir nicht unbedingt den Spot wechseln. Die wasserdichten Helmkameras von Klaus wurden ausgiebig getestet und insgesamt 60 GB an Fotos und Filmen produziert. (Video zur Surffahrt folgt demnächst).

Basti, der Ingenieur

Glücklicherweise brachte Frederic auch eine Kiste Lego mit und stellte diese großzügig unseren Technikern & Ingenieuren zur Verfügung. Nicht umsonst fand sich das Lego an einem zentralen Platz im Wohnzimmer. Die geordnete Abendentspannung mit Wii, Lego und dem Sichten des Videomaterials fand bis etwa 0 Uhr statt. Danach übernahmen neue Sportarten wie Fuß-Tischtennis oder beidhändiges Einzel das Unterhaltungsprogramm. Entsprechend pendelte sich die Frühstückszeit mit frischen dänischen Luftbrötchen bei etwa 11:00 ein.

Nach 5 Tagen Wind am Stück gab es zur Abwechslung noch zwei Tage strahlenden Sonnenschein ohne Wind. Die Zeit wurde genutzt, um das Material wieder auf Vordermann zu bringen und zu „hartzen“ (Neudeutsch für „entspannen“ – man lernt nie aus).

Mit einem traditionellen Hot-Dog-Abend haben wir die Saisonabschlussfahrt dann ausklingen lassen.

Auf eine Wiederholung im nächsten Jahr (Klitmöller soll ja auch nett sein) freuen sich:
Tina, Merle, Karla, Ela, Christopher, Conner, Basti, Lutz, Julia,
Klaus, Frederik, Isabelle, Valentin und Lars, Björn, Moritz und Katharina Gruppenfoto
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